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Archiv für den Monat Dezember 2015

„Zwangs“-Pause in Dubai

Naja, auch ohne „Zwang“, könnten wir uns den Aufenthalt hier in Dubai sehr gut vorstellen. Würden wir freiwillig auch machen, hier läßt es sich aushalten.

Die Tage vergehen im Flug.
Der Himmel ewig blau, Summer in the city, hier läßt es sich wahrlich leben.
Vom Frühstück bis abends findet alles draußen statt, es ist warm, immer wieder kommen Emiratis vorbei, plauschen ein wenig mit uns.
Ich pflege meinen Fuß, wir schauen aufs Meer, geniesen die Sonne, lesen ein wenig, bereiten uns auf den Oman vor.

Mittlerweile füllt sich der Strandparkplatz, Silvester rückt näher, und immer mehr Traveller aus aller Welt treffen hier ein, ein wirklich internationaler Stellplatz, neben uns und weiteren sieben Fahrzeugen aus Deutschland haben sich mittlerweile Holländer, Franzosen, Österreicher, Schweizer, Rumänen und sogar ein Fahrzeug aus Australien hier eingefunden.
Auch die Emiratis bringen langsam ihre „Geschütze“ hier in Stellung, – riesige Ami-Motorhomes oder Trailer, sie postieren sie hier am Strand, um Silvester hier draussen zu verbringen.
Auch Rosmarie und Fritz aus der Schweiz sind heute hier eingetroffen, sie haben wir im letzten Jahr in Marokko kennengelernt.

Am Morgen fahren wir kurz in die Stadt, Wasser tanken und ein wenig einkaufen, am Nachmittag pilgert Heike in die „Emirates-Mall“, sie will sich die Ski-Halle ansehen.
Es gibt wirklich viel zu sehen, Dubai macht viele Angebote, ich werde allerdings derzeit zwangsläufig die Füße ruhig halten, wir denken, daß wir in sechs Wochen, wenn wir aus dem Oman wieder hierher zurück kommen, noch Einiges nachholen können, was wir jetzt versäumen.

Draußen laufen schon seit Tagen die Vorbereitungen für das größte Silvesterfeuerwerk der Welt.
Wie bei allem, wollen auch hier die Emiratis die Nase vorne haben, draußen auf dem Meer werden mehr als 30 kleine Pontos verankert, von denen aus die Raketen gezündet werden, hier am Strand wird eine riesige Audioanlage mit zwei Leinwänden installiert. Wir sind gespannt, was hier morgen abend geboten wird.

Und gerade im Moment, während ich hier schreibe, findet offensichtlich eine Art Generalprobe drüben am „Burj al Arab“ statt, ein Feuerwerk wird gezündet, – ok, sieht schon mal ganz gut aus.

Von hier aus einen schönen Gruß, einen guten Beschluß und Alles Gute für das Jahr 2016, bleibt gesund und munter.

Tagesetappe:   17 km                    Gesamtstrecke:   7.642 km

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Verfasst von - 30. Dezember 2015 in Allgemein

 

Dubai

Die Nacht ist schön ruhig im Innenhof der Mediclinic.

Wir vertrödeln den Vormittag, Heike geht hinüber in die nahe „Wafi Mall“, eine der vielen Mega-Einkaufszeilen, die es in Dubai gibt, schaut mal, was dort so geboten wird.

Gegen 15 Uhr humpele ich hinüber in die Klinik zum Orthopäden, dort kriege ich ein paar gute Ratschläge und einen dieser modernen „Plastik-Gipse“ verpasst.
Schön ist ja, daß man diese Dinger zum Duschen ablegen kann, sonst ist allerdings auch nichts schön an der Angelegenheit.

Gegen 16 Uhr bin ich fertig, der gesamte „Spaß“ gestern und heute kostet etwa 700 Euro, meine Versicherung wird zahlen, allerdings muß ich den Betrag zunächst vorstrecken.
Nun aber nichts wie weg hier, zurück zu unserem Stellplatz am Strand, wir werden für ein paar Tage hier stehen bleiben, mein Fuß braucht ein wenig Ruhe, bevor es weiter geht.
Fahren kann ich ja, wegen der Automatik brauche ich dazu nur den rechten Fuß, allerdings das Einsteigen in das hohe Führerhaus sieht echt abenteuerlich aus, hoffentlich schaut dabei niemand zu !

Der „Palmeira-Beach“, den die Einheimischen „Al-Sufouh“ nennen, – ein genialer Platz, – weitläufig, – mit herrlich hellem Sand, – direkt zwischen „Burj al Arab“ und der „Palm Jumeirah“ gelegen. Das Wasser wunderbar klar und blau, die Sonne warm und kräftig, es herrscht Badebetrieb, die Menschen aus der Stadt verbringen ihre Freizeit hier, – draußen ziehen die Yachten vorbei, – die Megayacht von Scheich Mohammed liegt drüben am Palmenstamm vor Anker.

Am Abend funkeln die hell beleuchteten Hotels von links, von der Palme herüber, der „Burj al Arab“ leuchtet von rechts, die Hochhaustürme schauen von der nahen Stadt zu uns herüber. Ich glaube, es gibt wirklich schlechtere Plätze für eine Zwangspause. ( N 25° 07´06.1″ E 055° 10´08.9″ )

Tagesetappe:   31 km                    Gesamtstrecke:   7.625 km

 
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Verfasst von - 27. Dezember 2015 in Allgemein

 

Von Sharjah nach Dubai

Der Morgen ist wolkenverhangen, tiefschwarz und bedrohlich zieht eine Front vom Meer herein.
Ein Uniformierter kommt auf dem Fahrrad vorbei um uns mitzuteilen, daß die Zollabfertigung ab 9 Uhr geöffnet sei.

So beginnen wir unseren Weg durch den Papierdschungel…..
……und draussen beginnt es zu regnen !! Ja kanns denn wahr sein, wir hier in Dubai und schon regnets, das hatten wir nicht auf dem Plan !

Zunächst marschieren wir drei Fahrer mit unseren Papieren zur Pforte am Hafenausgang, dort erklärt man uns, was zu tun sei.
Ein junger Zöllner fährt mit uns in einem Landcruiser zurück zu unserem Stellplatz, sieht sich die Fahrzeuge an und kontrolliert die Fahrgestellnummern.
Wieder zurück an der Pforte marschieren wir zum Zollgebäude, dort wird das Carnet und die Papiere gesichtet, in Listen eingetragen und weitere Formulare ausgefüllt.
Zwischenzeitlich können wir uns am Geldautomaten mit Landeswährung versorgen, – gestern waren die Automaten im abgeschlossenen Zollgebäude nicht zugänglich.
An zwei weiteren Schaltern haben wir unsere Gebühren zu zahlen, so gegen 12 Uhr sind wir so weit erst mal fertig und können zurück, als Nächstes müssen die Fahrzeuge durch den Scanner.

Heike und Aspros bleiben auf unserem Stellplatz zurück und halten sich „bedeckt“, neben dem Scanner rumstehen wäre zu auffällig.
Das Scannen dauert etwa 30 Minuten, dann müssen wir zurück zu einem Container nahe unserem Stellplatz, um den Stempel für den Scanner abzuholen und die Gebühren zu entrichten. Ich hole schnell Heike und Aspros ab.
Während wir im Container die Papiere kriegen trifft mich schier der Schlag:
Einer der rumsitzenden Beamten fragt mich: „You have a dog ?“
Schluck. – Was soll ich leugnen, unser Stellplatz ist ja von hier aus deutlich genug sichtbar, klar, daß sie Aspros schon gesehen haben.
„Yes, J have“.
„Your dog has passport ?“
„Sure“.
„Ok, thank you“.
Das wars wohl ? Plumps, da fällt der Stein runter, der will gar nicht mehr von uns ?!

Das war die letzte Station, nun vor ans Haupttor, Papiere zeigen und nichts wie weg hier.
Papiere in Ordnung, die Schranke öffnet sich, wir sind durch !
Allerdings sollen wir doch noch mal links hinfahren und anhalten.
Mist, – schaut jetzt doch noch mal einer in die Wohnkabine ?
Nee, sie überprüfen noch einmal die Fahrgestellnummern, – dann sind wir endgültig draußen.

Nun nichts wie ab, Richtung Süden, Dubai liegt nur wenige Kilometer südlich von Sharjah, die Städte gehen mittlerweile nahtlos ineinander über.
Unser Stellplatz liegt fast 40 km südlicher, mitten in Dubai, direkt zwischen „Burj al Arab“ und „The Palm Jumeirah“, an einem langen Sandstrand.
Die Fahrt durch die Stadt ist beeindruckend, – 14-spurig der Highway „Sheikh Zayed Road“, – die Hochhauskulisse gigantisch, ästhetisch schön die Gebäude, nicht so eng aneinander, wie in anderen Metropolen, viel Platz dazwischen, Licht, selbst bei dem schlechten Wetter, – der „Burj al Kalif“, dieser mächtige Spargel, das höchste Gebäude der Welt ist von Wolken umhüllt, aber immer wieder ist die Spitze über den Regenwolken zu sehen und gibt einen Eindruck von seiner gigantischen Höhe.

Auch heute sind die Fußwege im Hafen wieder ewig lang gewesen, mein Fuß schmerzt heftig.
Wir entschließen uns, gleich heute noch zum Arzt zu gehen, so kann das nicht bleiben.
Wie alles in Dubai, ist auch das Gesundheitswesen mega, hier gibts kein Krankenhaus, sondern eine „Medical-City“, ein ganzer Stadtteil, 25 km nördlich von hier, über den Highway aber schnell zu erreichen, mit einer Unmenge von Krankenhäusern, Spezialkliniken, Ärztezentren, Apotheken, Rehazentren, etc.
Hier gibt es ein „German Hospital“, das ich ansteuere, – allerdings ist das ein Flop, – eine kleine Arztpraxis im dritten Stock, nichts ist deutsch hier und der Arzt hat auch keine Zeit. Danke, und tschüs !
Ich fahre rüber in die „Mediclinic“, das City-Hospital und melde mich in der Notaufnahme. Ein supermoderner Neubau, alles blitzblank und auf höchstem medizinischen und technischen Niveau.
Nach dem Schreibkram habe ich 10 Minuten zu warten, dann bin ich dran, der indische Arzt läßt mich zum Röntgen bringen, nach 10 Minuten unterbreitet er mir das Ergebnis:
Wadenbeinbruch !  — na Klasse, das hat mir gerade noch gefehlt.
Dabei hatte ein Passant bei meinem „Ausrutscher“ in Bushehr (Iran) vor 10 Tagen die Ambulanz angerufen, die mich untersucht und festgestellt hat, daß nichts gebrochen sei.
Ich solle zwei Tage Eis drauf geben, dann wird alles wieder gut sein.
Pustekuchen ! —  Nun latsche ich schon 10 Tage auf dem kaputten Knochen rum, kein Wunder, daß die Schwellung nicht zurückgeht.

Nun gut, – alles „Jammern“ nutzt nichts, niemand kann was dafür, ich bin blöd hingetreten und fertig.
Ich kriege also einen „Notgips“ für die Nacht verpasst und habe morgen gegen 15.20 Uhr einen Termin beim Orthopäden hier im Haus.

Wir bleiben gleich hier im Innenhof des Hospitals stehen, es ist schön still und fahren kann ich erst mal sowieso nicht.
Morgen sehen wir dann weiter.

Tagesetappe:   80 km                    Gesamtstrecke:   7.594 km

 

 
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Verfasst von - 26. Dezember 2015 in Allgemein

 

Weihnachtstag in Sharjah

Wir sind ein netter Haufen und haben noch reichlich Spaß in unserer Wagenburg, gestern an Heiligabend.

Nachdem Alkohol in Iran strikt verboten ist, kann man hier im Duty-Free-Shop welchen kaufen, und so gibts Wein und Ouzo, später noch Whiskey anstatt Glühwein oder Punsch. Die Temperatur passt, der Abend ist mild, wir sitzen lange zusammen draussen, essen, trinken und erzählen.

Am Morgen ist Ausschlafen angesagt, Nichts wartet auf uns, den Tag „totschlagen“ heißt die Devise.
Das gelingt uns ganz gut, wir beservicen ein wenig unsere Autos, – putzen und schrauben, – an Cristians E-Bikes bauen wir die Akkus um.
An der Rückseite eines Containers hängen Stromkabel, – wir probieren, und tatsächlich ist Strom drauf, – das lassen wir uns nicht entgehen und klemmen unsere Fahrzeuge dran um alle Batterien wieder einmal vollständig aufzuladen.
So ist der Tag schneller um, als wir denken können, und morgen früh geht es schnell weiter.

Wegen Aspros haben wir natürlich nun ein Problem, ihn zwei Tage zu verstecken ist absolut unmöglich, so gehen wir schon gestern abend und natürlich auch heute mit ihm spazieren und harren der Dinge, die da kommen, – es müsste eher mit dem Teufel zugehen, wenn ihn tatsächlich niemand entdecken würde.

Am Abend kocht Alex für alle und schon ist unser Weihnachten gehalten.

Tagesetappe:   0 km                    Gesamtstrecke:   7.514 km

 
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Verfasst von - 25. Dezember 2015 in Allgemein

 

Sharjah

Die Überfahrt ist angenehm ruhig, wenig Seegang, auch die Schiffsdiesel sind nur leise zu hören.
Nach knapp 10 Stunden Fahrt sehen wir eine unglaubliche Anzahl von Schiffen, überwiegend Tankern, die vor der Küste der Emirate, die am Horizont schon zu sehen ist, vor sich hin dümpeln, offensichtlich warten sie hier auf Aufträge oder ihre Beladung.

Die Vereinigten Arabischen Emirate bedienen sich des selben Kalenders wie wir, also heute ist auch hier der 24.12.2015, die Uhr drehen wir noch einmal um eine halbe Stunde nach vorne, nun sind wir drei Stunden vor der deutschen Zeit.
Im Gegensatz zur Türkei und Iran, wo Englisch nicht unbedingt sehr weit verbreitet ist, ist Englisch hier die Umgangssprache, das erleichtert alles ein wenig.

Dann gegen 9.30 Uhr in der Frühe taucht im Morgendunst schemenhaft die Silhouette einer Großstadt mit hohen Wolkenkratzern auf.
Für Dubai ist es noch zu früh, mag wohl Umm Al Quwain sein, wir sind also bald da.

Gegen 10 Uhr fahren wir in den Hafen von Sharjah, etwa 40 km nördlich von Dubai ein.
Wir sind als letzte auf die Fähre drauf, also fahren wir als erste runter, die Hafenpolizei und unser Schiffsagent erwarten uns schon, wir sollen an der Seite warten, bis wir weitere Instruktionen erhalten.
Dann kommen Busse und holen die Passagiere ab, sauber getrennt, die Frauen in den Einen, die Männer in den Anderen, so werden sie zum Abfertigungsterminal gebracht.
Der Abfertigungsagent unserer Schifffahrtsgesellschaft, ein netter Inder, wie übrigens sehr viele Angestellte hier, teilt uns mit, daß es ein Problem mit der Einfuhr unserer Fahrzeuge gibt, weil heute und morgen der Zoll geschlossen ist, heute ist ein Feiertag und morgen Freitag, also Sonntag, an dem auch nicht gearbeitet wird.
Wir als Personen könnten abgefertigt werden, das Immigrationoffice sei geöffnet, nur mit den Fahrzeugen gibt es das Problem.
Nun gut, – zuerst geleitet uns ein Fahrzeug der Hafenpolizei zum Abfertigungsterminal, ein schäbiger Wartesaal ist für die nächsten zwei Stunden unser Domizil.
Zuerst werden alle Frauen abgefertigt, am Schalter wird heftig geschubst und gestossen, emiratische Polizisten greifen immer wieder ein, um Ordnung in den Laden zu kriegen, dann alle Männer, – wir Touristen werden gebeten, bis zum Schluß zu warten. Eine Leibesvisitation findet stichprobenartig in einem Nebenraum statt.
Die Erteilung der Einreisevisa geht ohne Antrag, die Paßkontrolle geht freundlich und flott vor sich.

Dann werden wir bei unserem Schiffsagenten vorstellig, zahlen die Tickets für die Überfahrt und erhalten das „Bill of Delivery“, ohne das kein Fahrzeug hier raus kommt, insgesamt zahlen wir noch 100 AE-Dirham für die entstandenen Unkosten.

Aspros halten wir zunächst in unserem HerrMAN versteckt, die Einreise von Haustieren in die VAE ist, zumindest offiziell, hochkompliziert, aufwendig und teuer, es ist eigentlich eine Einfuhrgenehmigung des Landwirtschaftsministeriums erforderlich, die 10 Tage Vorlaufzeit bedarf, eine Menge an Untersuchungen und Zeugnissen erfordert und zudem an die 600 US-Dollar kostet. Wir haben aber in Reiseberichten gelesen, daß nicht wirklich ernst danach geschaut wird und riskieren die illegale Einreise, – hoffentlich geht alles gut.

Nach dem zwischenzeitlichen Aufkeimen von Hoffnung, daß wir unsere Fahrzeuge doch heute noch irgendwie durch den Zoll kriegen, ist es am frühen Nachmittag amtlich und endgültig. Wir sind hier für die nächsten zwei Tage festgenagelt, – nichts geht, – wir können zwar zu Fuß raus, wir sind ja offiziell schon eingereist, – nur eben ohne unsere Fahrzeuge. Ist natürlich Quatsch, was sollen wir ohne unser mobiles Haus dort draussen ?
Cristian mag sich nicht geschlagen geben, wir werden alle zusammen bei der Portpolice am Hafenausgang vorstellig, – er redet mit Engelszungen auf sie ein, probiert wirklich alles, unter Hinterlegung des Carnets und der Pässe oder jedweder weiteren Pfandforderung doch raus zu kommen und Samstag früh zur Zollabfertigung wieder zu erscheinen.
Die Jungs mühen sich, haben Verständnis für unser Problem, telefonieren und beratschlagen, doch alles bleibt zwecklos, sie können nicht über ihren Schatten springen.
Es ist absolut unzulässig und wir müssen notgedrungen warten, bis der Zoll am Samstag morgen um 8 Uhr wieder geöffnet ist.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit suchen wir uns einen einigermaßen brauchbaren Stellplatz im Hafengelände, werden allerdings schon nach wenigen Minuten von der Hafenpolizei auf einen anderen Platz verwiesen, – ein ziemlich staubiger Stellplatz, zwischen Lagerhallen, Silos und Containern.
Ein wirklich schöner Platz, um Weihnachten zu verbringen, muß man lange nach suchen.

Tagesetappe:   4 km                    Gesamtstrecke:   7.514 km

 

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2015 in Allgemein

 

Vielen lieben Dank an Bettina

Heute berichte ich mal kurz über die „kleinen“ Schwierigkeiten, die einem unterwegs so beschäftigen:

Wir hatten uns ja in Vorbereitung zu unserer Reise mit allen Problemen und Unwägbarkeiten, auch bezüglich des Zugangs zum Internet, beschäftigt.

Daß die Situation in Iran evtl. schwierig werden könnte, hatten wir auf dem Plan und waren mehr als positiv überrascht, als wir direkt nach Ankunft aus der Türkei in Maku eine SIM-Karte fürs mobile Internet kaufen konnten, zudem zu einem recht vernünftigen Preis.
Allerdings haben uns die Jungs im Laden schon darauf hingewiesen, daß „facebook“ und „youtube“ in Iran geblockt und somit nicht zugänglich sein werden.
Gut, ok, damit können wir leben, haben wir sowieso nicht Zeit und Muße dazu.

Doch gleich am ersten Abend kommt die Ernüchterung:
„gmx“, und damit auch zwei E-Mail-Adressen von uns sind ebenfalls nicht zugänglich.
….und dann der absolute Tiefschlag:
unsere Reiseseiten „HerrMANaufReisen“ oder „Oman2016“ sind ebenfalls gesperrt, alle Seiten mit der „wordpress“-Endung, aber auch andere Blogs sind nicht zugänglich.

Nun ist guter Rat teuer.
Vier Wochen lang keinen einzigen Reisebericht einstellen, das geht gar nicht.
Zu Hause macht man sich Sorgen, wo wir stecken, wir können nur bedingt mailen, nicht über „facebook“ schreiben und auch unser Blog nicht bedienen. – Na Klasse !

Ihr habt sicher bemerkt, daß Anfang Dezember mehrere Tage Sendepause war, einige haben sich auch in Kommentaren dazu geäußert, danke, daß Ihr Euch sorgt ! Muß aber nicht sein.

Dann kam uns Bettina, eine langjährige Freundin aus Chora Sfakion auf Kreta wieder in den Sinn, die mir vor Jahren bloggen auf wordpress beigebracht hat und selbst einige wordpress-Blogs betreibt, sie hatte uns schon auf unserer Rußlandreise angeboten, zu helfen, wenn es klemmt.
Wir schreiben sie also an und sie ist sofort mit Begeisterung dabei.
Seither habe ich ihr täglich unseren Reisebericht mit den Fotos in die Sfakia gemailt und sie hat alles in das Blog eingestellt.

Nun sind wir aus Iran draussen und in Dubai und haben wieder uneingeschränkten Internetzugang, können also alles wieder selbst machen.
Bis Mitte Februar, wenn wir wieder durch Iran zurück fahren, dann wird Bettina wieder für uns einspringen.

Liebe Bettina, Dir vielen herzlichen Dank für Deine Hilfe und Deinen perfekten Einsatz, du hast die Kohlen aus dem Feuer geholt. Danke !

 

 

 
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Verfasst von - 24. Dezember 2015 in Allgemein

 
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Schöne Weihnachten

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Verfasst von - 23. Dezember 2015 in Allgemein