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Von Paralia Ofryniou nach Nea Anchialos

24 Mrz

Auch in der Nacht regnet es immer wieder ein wenig, die Brandung drüben am Strand ist nicht gerade friedlich.

Hier im Dörfchen herrscht noch tiefe „Winterstimmung“, – an der Strandpromenade hat es viele kleine Lokale, – alle sind noch geschlossen, auch der Strand und die öffentlichen Einrichtungen davor, Beach-Volleyballplatz, Turngeräte und Spielplatz sehen vom Winter noch ziemlich mitgenommen aus, hier gibt es zur Saisoneröffnung noch Einiges zu tun.

Gegen 10 Uhr fahren wir los, hinaus auf die Autobahn E 90 und weiter in Richtung Thessaloniki.
Das Wetter ist wieder nicht wirklich „griechisch“, – es bleibt kühl, – mit 13 Grad von Frühling noch weit entfernt, – außerdem ist es trüb, von Sonnenschein keine Spur, und immer wieder fallen ein paar Tropfen Regen vom Himmel.
Allerdings sagt uns die Natur, daß hier die letzten Tage schon richtig schön Frühling gewesen sein muß, – überall blüht der Ginster, die Bäume tragen Blüten, die Wiesen sind fettgrün und stehen voller Blumen, und auf den Feldern hat das Getreide schon weit ausgetrieben.

Kurz vor Thessaloniki verabschieden wir uns von Rosmarie und Fritz, sie fahren nach Westen,  – machts gut Ihr beiden, gute Reise, – irgendwo trifft man sich wieder.
Wir fahren nach Süden weiter, Richtung Larissa, Lamia und Athen, E 75 heißt nun unsere Autobahn.
Hinter Thessaloniki sehen wir auf der linken Seite immer wieder das Ägäische Meer, – durch die dunklen Wolken auch nicht wirklich traumhaft blau.

Die Autobahn durch Griechenland ist recht gut ausgebaut, allerdings lassen sich die Griechen das auch ganz gut bezahlen, – immer wieder gibt es Mautstellen, an denen abkassiert wird, mal 5 Euro, mal 10 Euro, auch mal nur 3 Euro, am Ende des Tages sind es allerdings über 40 Euro, die wir berappt haben, – ganz schön happig für 300 Kilometer !

Am späten Nachmittag verlassen wir die Autobahn und fahren hinaus ans Meer, einen Nachtplatz suchen.
In dem kleinen Städtchen Nea Anchialos gibt es einen kleinen Hafen, – Fischerboote und kleine Yachten liegen hier, und ein kleiner, ruhiger Parkplatz liegt abseits der Straße direkt daneben. Na, das paßt doch. ( N 39° 16´35.5″ E 22° 49´15.3″ )
Beim Abendspaziergang mit Aspros entlang der Promenade findet Heike ein paar nette kleine Lokale, – in einer Fischtaverne lassen wir uns später nieder.

Tagesetappe:   320 km                    Gesamtstrecke:   20.658 km

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Verfasst von - 24. März 2016 in Allgemein

 

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