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Urlaub vom Reisen

22 Mai

Die Zeit vergeht im Flug.
Kaum sind wir hier auf Kreta angekommen, sind schon wieder acht Wochen vergangen.

Eine wunderschöne Zeit, – entspannen, – ein wenig faulenzen, – Freunde und Bekannte treffen, – herrlich Essen gehen.
Was macht man in so langer Zeit ?
Tja, eigentlich nichts, und dazwischen doch so Vieles:
Heike braut wieder ihren legendären Limoncello zusammen, – rettet einen kleinen Hund aus dem Tierheim, den wir mit nach Deutschland nehmen werden.
Ich schraube ein wenig am HerrMAN, – ein wenig Lesen ist angesagt, – hie und da ein Spaziergang mit Aspros und dem Neuen (Pollux) zum Meer und am Strand entlang, oder auf die Klippen am Ortsrand.
Zusammen feiern wir mit Freunden und Bekannten orthodoxe Ostern, – ein tolles Fest, – jedes Jahr wieder, – mit frischem Lamm vom Grill und hausgemachten Köstlichkeiten, kretischem Wein und dem „gefürchteten“ Tsikoudia, – es wird getanzt, – und natürlich feuert unser Gastgeber zur Feier des Tages auch eine Salve aus seiner Kalaschnikow.
So ist das halt hier auf Kreta !

Ach ja, – eine kretische Hochzeit dürfen wir auch noch miterleben, – Daphne und Giorgos haben uns eingeladen, zusammen mit etwa 1.000 anderen Gästen, – ein unvergessliches Erlebnis, – auch nach dem vierten oder fünften Mal, – immer wieder hochinteressant.

Das Wetter ist zwar dieses Frühjahr nicht so ganz typisch für Südkreta, immer wieder mal regnet es ein wenig und sogar dicke Nebelschwaden ziehen gelegentlich vom Meer herein aufs Land.
Die Temperaturen aber sind absolut tauglich, immer zwischen 20 und 28 Grad bei meist blauem Himmel, auch die Nächte sind nicht wirklich kalt, abends oft noch 18 Grad und auch in der Nacht gehen sie selten auf weniger als 15 Grad zurück. Das läßt sich gut aushalten, seit Ostern ist baden angesagt, – uns ist das Wasser noch entschieden zu kalt.
Der gelegentliche Regen sorgt für eine herrlich grüne Natur, überall wächst und gedeiht es, selbst die felsigen Berghänge haben einen sanften grünen Flaum, Schafe ziehen an den Hängen entlang, – die Zitronen sind erntereif, die letzten Orangen hängen noch in den Bäumen, ihre Erntezeit ist eher schon durch.

Nun ist es an der Zeit, uns wieder mal auf den Weg zu machen, zurück nach Deutschland, der Sommer wird auch dort bald kommen, hoffen wir.
Naja, und nach neun Monaten Reise schadet es nichts, zu Hause wieder mal nach dem Rechten zu sehen, – außerdem zwingen die fast 6 Kilo Gewichtszunahme der letzten acht Wochen zur Flucht, – das Essen und der Wein hier auf Kreta sind aber auch einfach zu gut, – naja, das kriegen wir im Sommer wieder runter.

Tagesetappe:   42 km                    Gesamtstrecke:   21.093 km

 

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Verfasst von - 22. Mai 2016 in Allgemein

 

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