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Von Gradara (Italien) durch die Schweiz nach Singen (Deutschland)

Die Nacht ist ruhig und italienisch mild, – sehr angenehm.

Gegen 9 Uhr fahren wir los, wir wollen heute Strecke machen, bis nach Deutschland wollen wir kommen, sonst wird uns das morgen zeitlich zu eng.
Zunächst wieder auf die Autobahn 14 nach Norden bis Bologna und dann bei Modena weiter auf die A 1 in Richtung Mailand.
Seit 25 Jahren fahren wir auf unserem Weg von und nach Italien immer über Österreich, heute wollen wir zum ersten mal die Strecke durch die Schweiz ausprobieren.
Hinter Mailand über die A 9 zum Comer See, nach Lugano und durch den Gotthard-Tunnel weiter nach Zürich und zum Bodensee.

In Italien zahlen wir heute gesamt wieder etwa 35 Euro Maut.
In Chiasso verlassen wir Italien und reisen in die Schweiz ein, – das geht absolut unproblematisch, kontrolliert werden wir nicht, auch unsere Pässe können wir stecken lassen, – an einem Schalter zahle ich etwa 23 Euro Schwerlastabgabe für die Durchfahrt, dann geniessen wir die herrliche Gebirgslandschaft rund um den Luganosee, den Vierwaldstätter- und den Zürichsee. Toll anzusehen, diese Landschaft, einige Bergspitzen sind noch winterlich weiß.
Die Durchfahrten durch die großen Städte führen meist in ewig langen Tunnels unter den Städten hindurch, auch das geht unproblematisch und staufrei.

Es ist schon spät, – trotzdem fahren wir noch weiter, – wir wollen heute noch die Schweiz hinter uns lassen, – es bleibt ja schon lange hell.
Vorbei an Zürich fahren wir nach Schaffhausen und dann Richtung Singen (Hohentwiel).
Bei Ramsen verlassen wir die Schweiz, – beim deutschen Zoll lasse ich mir die Rückkehr unseres HerrMAN nach Deutschland auf dem Carnet de passages bestätigen.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit treffen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Singen ein, –  eine extrem lange Strecke heute, – aber, – Tagesziel erreicht. ( N 47° 45´33.1″ E 008° 49´43.1″ )
Quer durch das ehemalige Landesgartenschaugelände laufen wir hinüber in die Altstadt, dort haben noch einige Lokale ihre Biergärten geöffnet, wir entscheiden uns für den Griechen, – hatten wir ja lange nicht (grins).
Dann fallen wir todmüde ins Bett.

Tagesetappe:   703 km                    Gesamtstrecke:   22.655 km

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Verfasst von - 26. Mai 2016 in Allgemein

 

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Von Patras (Griechenland) über Bari (Italien) nach Gradara

Die Überfahrt ist ruhig, vom mitternächtlichen Zwischenhalt in Igoumenitsa kriegen wir fast nichts mit.

Am Morgen gegen 9.30 Uhr legt die Fähre in Bari an.
Hier im Hafen liegt die havarierte „Norman Atlantic“ der ANEK-Lines, die am 28. Dez. 2014 auf dem Weg von Griechenland nach Italien komplett ausgebrannt ist.
Damals sind mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen, – die Fähre ist noch immer beschlagnahmt, die Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen zur Ursache beschäftigt und auf der Suche nach den Schuldigen, noch immer werden ausgebrannte, total verglühte LKW und PKW aus dem Inneren des Wracks geborgen.

Bis wir von unserer Superfast-Fähre runter und durch die Stadt auf der Autobahn sind, vergeht eine ganze Stunde, dann aber rollt es flüssig.
Die Autobahn ist gut ausgebaut, Verkehr ist ziemlich wenig, – so kommen wir recht gut voran.

Im südlichen Italien ist es herrlich grün und spätfrühlingshaft warm, – vielerorts wird auf den Gemüseäckern schon geerntet, – rund um Bari sind zahlreiche Gewächshäuser zu sehen, – weiter nördlich dann die für die Landschaft typischen Weinstöcke, Olivenhaine und viele Obstplantagen, – die Kirschen sind schon reif und leuchten verführerisch zu uns herüber.
Die Autobahn nach Norden führt über die gesamten 500 Kilometer fast ausnahmslos an der Adria entlang, immer wieder passieren wir kleine Städtchen mit typisch italienischem Aussehen, eingebettet zwischen dem blauen Meer und grünen Feldern und Wiesen.

Als wir am Abend gegen 18 Uhr Ancona passieren, treffen wir auf der Autobahn auf Fahrzeuge, die kurz vorher mit der Fähre aus Patras angekommen sind, mit der wir eigentlich übersetzen wollten. Na, das hat doch zeitlich noch richtig gut geklappt, auch wenn wir mehr Kilometer und etwas mehr Anstrengung hinter uns haben.

Wir fahren noch eine gute Stunde weiter, – in Gradara, einem kleinen Städtchen mit einer wunderschönen alten Festung oben am Berg verlassen wir die Autobahn, zahlen etwa 23 Euro an Maut und fahren auf den städtischen Wohnmobilstellplatz. ( N 43° 56´27.7″ E 012° 46´16.8″ )
Hier stehen wir immer wieder mal, es ist ruhig und friedlich und einige schöne Ristorante oben in der Festung sind leicht zu Fuß zu erreichen.
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir oben, noch ist hier keine Saison, neben uns sind nicht sehr viele Leute unterwegs.

Tagesetappe:   531 km                    Gesamtstrecke:   21.952 km

 
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Verfasst von - 25. Mai 2016 in Allgemein

 

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Von Gradara nach Ancona

Italienische Nacht – heiß war es, am Abend war aus den Lokalen noch lange Musik zu hören.

Heute früh ist nichts mit rumtrödeln, wir müssen gegen 11 Uhr an der Griechenlandfähre in Ancona sein, die wartet nicht. ( N 43°37´03.5″ E 013°30´25.9″ )
Die Tickets (auch die nach Kreta) hatten wir schon zu Hause vorbestellt, so ist uns unser Platz heute sicher.
(Die Agentur „Vasilopoulos“ aus Stuttgart beschafft uns seit einiger Zeit immer unsere Tickets, sie arbeitet zuverlässig und macht vernünftige Preise. www.ionian.de )
Ab 13.30 wird uns die „Olympic Champion“ der ANEK-Lines nach Patras in Griechenland bringen.
Wir haben „Camping on bord“ gebucht, können also die gesamte Überfahrt zusammen mit „Aspros“ im Wohnmobil auf dem Oberdeck bleiben, das ist eine tolle Einrichtung, die allerdings nur in den Sommermonaten angeboten wird.

Die Fähre hat fast 2 Stunden Verspätung, das Einchecken geht dann aber problemlos und zügig voran.

Abendessen gibts heute im Restaurant auf der Fähre, einen schönen Wein dazu,so läßt es sich aushalten.

Tagesetappe:   86 km                    Gesamtstrecke:   1.093 km

 
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Verfasst von - 31. August 2015 in Allgemein

 

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Von Sterzing nach Gradara

Die Sonne haut uns früh aus den Federn.
Frühstück im Freien, es ist schon enorm warm, Morgenspaziergang mit Aspros und schon geht es weiter.

Zurück auf die Autobahn und dann immer nach Süden, vorbei an Bozen und dem Gardasee, über Verona und Bologna, Forli und Rimini nach Gradara, einem kleinen Städtchen mit einer alten Festung und Blick über die Adria.

Knapp über 30 Euro Maut haben wir für die Strecke durch Italien zu zahlen.

In Gradara, direkt unterhalb der sehenswerten Festung gibt es einen einfachen, aber ruhigen Stellplatz.
(N 43°56´27.7″ E 012°46´16.8″)
Zu Fuß erkunden wir die alte Festung, sehen die Sonne im Adriatischen Meer versinken und lassen uns dann zu Pasta und Vino auf der Terrasse eines Ristorantes nieder.

Tagesetappe:   472 km                    Gesamtstrecke:    1.007 km

 
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Verfasst von - 30. August 2015 in Allgemein

 

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