RSS

Schlagwort-Archive: Kreta

Von Frangokastello nach Piräus

Nachmittags um vier fahren wir dann mal los.
Wie immer, die steilen Imbros-Serpentinen hoch, – das bekommt unserem neuen Begleiter nicht wirklich gut, – sechs mal ausspucken auf 20 Kilometer ist eine echte Herausforderung für uns alle. Der arme Kerl….., naja, er wird sich an das Fahren gewöhnen.

Der Blick von oben ist einfach beeindruckend, – immer wieder, – auch nach vielen Jahren noch.
Durch Imbros und die herrlich grüne Askifou-Hochebene fahren wir auf der anderen Seite der Lefka Ori – Berge wieder zum Meer hinunter.
In Chania kaufen wir noch ein paar Sachen ein, dann fahren wir zum Hafen nach Souda, – unsere Tickets haben wir bereits im Herbst gekauft, – ich muß nur noch einchecken.

Gegen 21 fährt die Blue Galaxy los.

Die Nacht ist wieder mal so hart, wie der Stahlboden des Oberdecks, auf dem wir uns mit Aspros, Pollux und unserem Kater Pantelis auf unseren Schlafsäcken niederlassen.
Der Neue macht das überraschend gut, – scheut kein Abenteuer, – die Stahlböden stören ihn überhaupt nicht, – Treppen steigen, – Aufzug fahren, – als hätte er in den vier Monaten seines bisherigen Lebens nichts anderes gemacht.
Und auch die Nacht verbringt er absolut friedlich auf seiner Decke, kuschelt sich dicht an uns und fühlt sich sichtlich wohl.

In der Früh gegen sechs Uhr kommen wir im Hafen von Piräus an.

Tagesetappe:   98 km                    Gesamtstrecke:   21.191 km

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 23. Mai 2016 in Allgemein

 

Schlagwörter: , ,

Urlaub vom Reisen

Die Zeit vergeht im Flug.
Kaum sind wir hier auf Kreta angekommen, sind schon wieder acht Wochen vergangen.

Eine wunderschöne Zeit, – entspannen, – ein wenig faulenzen, – Freunde und Bekannte treffen, – herrlich Essen gehen.
Was macht man in so langer Zeit ?
Tja, eigentlich nichts, und dazwischen doch so Vieles:
Heike braut wieder ihren legendären Limoncello zusammen, – rettet einen kleinen Hund aus dem Tierheim, den wir mit nach Deutschland nehmen werden.
Ich schraube ein wenig am HerrMAN, – ein wenig Lesen ist angesagt, – hie und da ein Spaziergang mit Aspros und dem Neuen (Pollux) zum Meer und am Strand entlang, oder auf die Klippen am Ortsrand.
Zusammen feiern wir mit Freunden und Bekannten orthodoxe Ostern, – ein tolles Fest, – jedes Jahr wieder, – mit frischem Lamm vom Grill und hausgemachten Köstlichkeiten, kretischem Wein und dem „gefürchteten“ Tsikoudia, – es wird getanzt, – und natürlich feuert unser Gastgeber zur Feier des Tages auch eine Salve aus seiner Kalaschnikow.
So ist das halt hier auf Kreta !

Ach ja, – eine kretische Hochzeit dürfen wir auch noch miterleben, – Daphne und Giorgos haben uns eingeladen, zusammen mit etwa 1.000 anderen Gästen, – ein unvergessliches Erlebnis, – auch nach dem vierten oder fünften Mal, – immer wieder hochinteressant.

Das Wetter ist zwar dieses Frühjahr nicht so ganz typisch für Südkreta, immer wieder mal regnet es ein wenig und sogar dicke Nebelschwaden ziehen gelegentlich vom Meer herein aufs Land.
Die Temperaturen aber sind absolut tauglich, immer zwischen 20 und 28 Grad bei meist blauem Himmel, auch die Nächte sind nicht wirklich kalt, abends oft noch 18 Grad und auch in der Nacht gehen sie selten auf weniger als 15 Grad zurück. Das läßt sich gut aushalten, seit Ostern ist baden angesagt, – uns ist das Wasser noch entschieden zu kalt.
Der gelegentliche Regen sorgt für eine herrlich grüne Natur, überall wächst und gedeiht es, selbst die felsigen Berghänge haben einen sanften grünen Flaum, Schafe ziehen an den Hängen entlang, – die Zitronen sind erntereif, die letzten Orangen hängen noch in den Bäumen, ihre Erntezeit ist eher schon durch.

Nun ist es an der Zeit, uns wieder mal auf den Weg zu machen, zurück nach Deutschland, der Sommer wird auch dort bald kommen, hoffen wir.
Naja, und nach neun Monaten Reise schadet es nichts, zu Hause wieder mal nach dem Rechten zu sehen, – außerdem zwingen die fast 6 Kilo Gewichtszunahme der letzten acht Wochen zur Flucht, – das Essen und der Wein hier auf Kreta sind aber auch einfach zu gut, – naja, das kriegen wir im Sommer wieder runter.

Tagesetappe:   42 km                    Gesamtstrecke:   21.093 km

 

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 22. Mai 2016 in Allgemein

 

Schlagwörter: ,

Von Piräus nach Frangokastello

Auch die Fähre ist ziemlich leer in dieser Nacht, – gut für uns, – so sind ganz vernünftige Decks-Plätze im Inneren zu kriegen.

Gegen 6 Uhr in der Früh kommen wir in Chania an.
Wenigstens ist hier der Himmel blau und auch die Temperatur von 16 Grad um diese frühe Zeit gibt Hoffnung auf besseres Wetter.
Wir bleiben noch ein paar Stunden im Hafen stehen, bis die Geschäfte in der Stadt offen haben, kaufen ein wenig ein und fahren dann über die Berge in den Süden.

Die Insel ist herrlich grün, überall blühen bunte Blumen, der blühende Ginster zeichnet gelbe Flecken in die grüne Landschaft, – Orangen und Zitronen hängen an den Bäumen, – die Berge sind schon weitgehend schneefrei.
Wir fahren die Nationalstraße nach Osten, bis Vrysses und dann über die Berge nach Chora Sfakion, oben in der Askifou-Hochebene wird es noch mal 11 Grad kalt, erst als wir auf der Südseite die mächtigen Serpentinen hinter uns gelassen haben, erreichen wir wieder 18 Grad.
Naja, noch nicht gerade Sommer, aber der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage schon 25 Grad voraus, – das wird, – wenigstens ist schon mal der Himmel blau.

Hier endet vorläufig unsere Iran-VAE-Oman-Reise, wir bleiben die nächsten 8 Wochen hier, spannen ein wenig aus, erholen uns von der doch recht anstrengenden Fahrt der letzten Wochen, versuchen, die unzähligen Eindrücke zu verarbeiten, sichten und sortieren unsere fast 12.000 Bilder.
Ende Mai werden wir dann die letzte Etappe nach Deutschland zurücklegen.

Tagesetappe:   80 km                    Gesamtstrecke:   21.051 km

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 26. März 2016 in Allgemein

 

Schlagwörter: , , ,