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Rund um Göreme

Heute haben wir einen „Ruhigen“ geplant, die Umgebung anschauen, mittags Essen gehen und ein wenig ausruhen.

Und wir haben Glück, die Sonne strahlt schon früh am Morgen von einem makellos blauen Himmel, und es bleibt den ganzen Tag so traumhaft.
Die Temperatur liegt bei 19 Grad, am frühen Nachmittag kommt dann allerdings wieder ein unangenehm kalter Wind dazu.

Gegen 10.30 Uhr fahren wir hinunter ins Städtchen und hinüber an die andere Canyon-Seite nach Zelve, dort in einem Seitental sollen die schönsten Wohnhöhlen Kappadokiens zu sehen sein.
Nach einem Tee im Straßencafe am Eingang, zahlen wir den Eintrittspreis von 10 TL p.P. in das „Naturmuseum“ und machen uns das Tal hinauf, eine etwa 2 km lange Wanderung, – wird uns sicher gut tun.
Die Wege dort sind wunderbar angelegt, Treppen und Pflasterstreifen führen uns über einen Rundweg an den Höhlen und Kirchen vorbei, viele sind geöffnet, man kann hinein gehen und sie besichtigen. Sieht irgendwie gemütlich aus, alles recht zweckmäßig angelegt, mit verschiedenen Räumen pro Wohnung, die Küchen sind recht deutlich zu erkennen.
Viele Wohnungen sind mehrgeschoßig, die oberen Gefilde sind über kleine Treppen oder Kletterstufen im Inneren erreichbar, für uns Besucher aber in der Regel gesperrt.

Das kleine Tal ist auf beiden Seiten „bewohnt“ gewesen, eine richtige Dorfstruktur lässt sich erkennen, mit Versammlungsplatz und sogar Kirchen sind in den Fels gehauen.
Eine Meisterleistung, die die Menschen hier im Laufe der Jahrhunderte vollbracht haben.

Wir fahren weiter durch die irre Felsenlandschaft, über Devrent noch einmal hinüber nach Ürgüp und dann wieder zurück nach Göreme.
Hier lassen wir uns im Städtchen in einem Restaurant an der Hauptstraße nieder, essen und schauen dem regen Treiben auf der Straße zu.
Der Ort ist voll touristisch erschlossen, mittlerweile leben über zwei Drittel der hiesigen Bevölkerung vom Tourismus.
Adventure-Tours, Wanderungen, Quad-Touren und die weltweit bekannten Heißluftballon-Fahrten werden hier in jedem zweiten Haus angeboten.
Derzeit ist Neben- oder vielleicht auch gar keine Saison, wir können uns lebhaft vorstellen, wie es hier in der warmen Jahreszeit zugeht. Dann sind wir längst wieder weg.

Wir fahren zurück auf unseren Campingplatz, morgen gehen wir auf die lange Strecke gen Osten.

Tagesetappe:       39 km                    Gesamtstrecke:   3.574 km

 
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Verfasst von - 28. November 2015 in Allgemein

 

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